Nun bin ich also wieder zu Hause in der warmen Schweiz. Ich hatte eine spannende und lehrreiche Zeit in Canada und danke allen, die meinen Blog besuchten und für die positiven Rückmeldungen, die mich erreicht haben. Der Blog macht nun Sommerpause, denn ich widme mich in den nächsten Wochen meinen (w)andern Seiten.

Allen Curlerinnen und Curlern wünsche ich einen schönen und erlebnisreichen Sommer 2007.

In Nordamerika hat die Saison der Hockey-Playoffs begonnen. Unter den 16 Teams sind auch vier aus Kanada noch dabei. Natürlich werden auf allen Kanälen im TV die Teams und die Keyplayers beobachtet und es wird stundenlang diskutiert, wer denn das Potential für die nächste Runde - Best of 7 - hat.

Heute Morgen konnte mein Bauch kaum mehr vor Lachen und meine Oberschenkel bekamen blaue Flecken. In einem Sender wurde ein Affe vorgeführt, der nach dem Verzehr von ziemlich viel Popcorns an einem Glücksrad drehte, auf dem die Playoff-Teams aufgelistet waren. Der Monkey wählte in einem mehrstufig-popcornigen Verfahren die Ottawa Senators als Stanley-Cup-Sieger aus.

Heute Abend schaue ich mir noch eine Runde Curling im Corall an. Morgen früh fliege ich nach Toronto und am späten Abend zurück in die Schweiz.

Es hat noch ein paar Fotos im Album.

Das Calgary-Stampede ist ein Areal mit Ausstellunghallen und Sportstätten, vergleichbar mit dem BEA-Expo-Gelände in Bern, nur doppelt so gross. Das Stampede Corall ist die älteste Halle auf dem Gelände und war früher die Erfolgsstätte von verschiedenen Hockeyteams in Calgary. Trotz ihres Alters ist sie sehr schön gestaltet und gut unterhalten. Mit ihren 7′242 rot lackierten Holzklappsitzen ist sie ein richtiges Bijou. Sie wird heute noch für Eishockey und Rodeo genutzt. Die Fotowände im Durchgang berichten von den früheren Erfolgen der Eishockey-Teams in Calgary, als es die Flames und das Saddledom (auf dem gleichen Areal) mit über 17′000 Sitzplätzen noch nicht gab.

Hier findet also der - aus kanadischer Sicht - wichtigste Curling-Event der Saison statt, The 2007 Tylenol* Players’ Championship. Tylenol ist ein Pharmakonzern und wirbt hier vorwiegend für ihre Anti-Arthritis-Schmerzpillen, damit sie “auch im hohem Alter noch die Steine wischen können”. Die besten 16 Frauen- und Männerteams des kanadischen CTRS-Rankings spielen im Triple-Knock-Out um je 100′000 Can$, wobei dem Sieger 25′000 Can$ winken. Zudem geht es um die Teilnahme an den Olympic-Trials im Jahr 2009 für Vancouver 2010. Dazu später noch mehr.

Gestern Abend waren die Damen an der Reihe, die Männer beginnen erst heute Mittag. Auf fünf Rinks spielten zehn von den besten sechzehn Frauenteams in der A-Road. Das spielerische und taktische Niveau war sehr hoch, wahrscheinlich höher als an einer Frauen-WM und mit mir waren es etwa 250 Zuschauer!

Notabene: Gleichzeitig fand in Winnipeg der Final der Frauen-Hockey-WM zwischen CAN und USA vor über 17′000 Zuschauern statt, den CAN mit 5:1 gewann. Insgesamt wurden da über 150′000 Tickets verkauft, etwas weniger als an der Curling-WM von letzter Woche. Dies nur als kleiner Hinweis über die Verhältnisse hier in Canada.

Die CCA (Canada Curling Association) hat in der letzten Woche den Weg für die Olympic-Trials 2009 to Vancouver 2010 - aufgrund der letzten Erfolge und Entwicklungen - neu definiert und verschärft. Die WM, die Meisterschaft (Brier (Men) and Scotties (Women)), der Strauss Canada Cup und die Players’ Championships wurden zu Major-Events für die Jahre 2006/07 bis 2008/09 erklärt. Teams die insgesamt drei davon gewinnen können, qualifizieren sich direkt in die Top-Vier für die Trials. Für die anderen vier Plätze können sich weitere  12 Teams qualifizieren, die dann ein Triple-Knock-Out ausspielen. Die Trials werden in einer Round-Robin mit anschliesssendem Page ausgespielt. Zurzeit haben Kelly Scott und Glenn Howard mit ihren Landestiteln und WM-Gold zwei Siege auf sicher und können mit einem Sieg an den Players’ den Spot auf dem Trial frühzeitig sicherstellen.

Am Montagmorgen konnte ich ausschlafen und gemütlich frühstücken, denn mein Greyhound-Bus fuhr erst am Mittag von Edmonton über Red Deer nach Calgary. Während der ca. 3 1/2 stündigen Fahrt durch das Cowboy-Flachland von Alberta wurde das Wetter zunehmend schlechter und in Calgary fiel Regen, der im Verlaufe der Nacht ordentlich zunahm und heute Morgen in Schnee überging. Es ist 0 Grad und die Aussichten sind erst auf Ende Woche etwas besser.

Gleich neben meinem Hotel hat es eine S-Bahn-Station, mit der ich heute das Downtown in der Stadt der Olympischen Spiele von 1988 entdecken werde. 

Das taktische Konzept der Deutschen hiess, defensiver Beginn und das Spiel bis zum 5th-End-Break offen halten um dann in der zweiten Hälfte anzugreifen. So weit so gut… Die Kanadier, mit dem Hammer, begannen mit agressivem Drawspiel und nach zwei Fehlsteinen lagen die Deutschen bereits nach dem ersten End mit 0:4 im Rückstand. Die nächsten Ends spielten die Deutschen sehr gut, aber nicht gut genug und das notwendige Quäntchen Glück blieb ihnen auch noch versagt. Canada beschränkte sich auf die Defensive und clearte oder doubletakte jeden noch so guten Draw. Einen weiteren Fehlstein nutzten sie gnadenlos zum Dreier aus. Das Team um Glenn Howard spielte auch im Finale beinahe fehlerfrei und wurde verdient Weltmeister.

Am Finalspiel waren offiziell 10′082 Zuschauer anwesend und insgesamt waren es 184′970 Zuschauer in der ganzen WM-Woche. Der Fifty-Fifty-Gewinn betrug über Can$ 16′000; das kamerawirksame Geschrei einer Schweizer Supporterin entlarvte sich als Fake!?

Unser Skip, Ralph Stöckli wurde mit dem Colin Campbel Award ausgezeichnet als der von den Spielern ausgewählte, beliebteste Player des Events.

Die WM war auch ein Qualifikationsevent für die Winterolympiade 2009 in Vancouver. Folgende Punkte wurden verteilt.

Canada 14 Punkte - Germany 12 - USA 10 - Schweiz 9 - Schweden 8 - Finnland und Frankreich je 6,5 - Norwegen, Scotland, Australien und Dänemark je 3,5 - Korea 1 Punkt

Das Closing-Banquet fand in der Conference-Hall in Downtown statt. Das Essen war überraschend gut und die Ansprachen angenehm kurz. Nun heisst es wieder Koffer packen, morgen verlassen wir Edmonton.

Die letzten Fotos von Edmonton sind im Album.

Unter diesem Motto hat die Edmonton Sun in ihrer heutigen Sonntagsausgabe eine achtseitige Sonderbeilage über den Finaltag an den Ford World Men’s Curling Championship produziert. Je eine ganze Seite ist den Finalteams gewidmet. Kapptivating effort steht in Grossbuchstaben über dem Text. Viermal hat Deutschland bisher einen WM-Final erreicht, aber noch nie gewinnen können. Keith Wendorf verlor 1983 gegen Ed Werenich, Rodger Schmidt gegen Russ Howard 1987, Andy Kapp 1997 gegen Peja Lindholm und Sebastian Stock ebenfalls gegen Lindholm in 2004. In seinen bisher 10 WM-Teilnahmen hat Kapp einmal Silber und drei Mal Bronze erreicht. Der Gewinn über USA war der 49. Sieg an einer WM, was den 5. Platz in dieser Rangliste bedeutet, zusammen mit Pal Trulsen. Eigil Ramsfjell hat 63 Siege, U-15 deren 57 und Lindholm 55. Die Chancen für einen Finalsieg über Glenn Howard werden von der Presse leicht über 10 % veranschlagt. 

Natürlich haben wir uns das Halbfinale angesehen und es war über weite Strecken das erwartete unspektakuläre Spiel mit dem Sieg für Deutschland, welches damit vier “Endspiele” in Serie gewinnen konnte. Eine grossartige Leistung! Kudos and Chapeau to Team Germany!

Nach dem einzigen Spiel des Tages bin ich für die Dauer eines Fussballspieles in der Line gestanden um die Unterschriften von allen Spielern auf mein Ford-Mens-Curling-Championships-T-Shirt zu bekommen. Mit Ausnahme von Schweden (vermutet wurde eine Gruppen-Migräne) waren alle Teams anwesend und freundlich bereit, alle Autogrammwünsche zu erfüllen. Herzlich war die Begegnung mit den Spielern vom Team Frankreich, die sich an das WCT-Turnier in Luzern vor zwei Jahren erinnerten und nicht nur wussten, dass unsere Junioren in diesem Jahr Schweizer Meister geworden sind, sondern auch, dass sie wegen dem Systemwechsel nicht an die Junioren-WM fahren konnten. Das hat mich überrascht aber auch sehr gefreut. Übrigens war die OK-Präsident dieser WM, Jackie-Rae Greening, bei der Autograph-Session anwesend und hat jeden in der Warteschlange persönlich begrüsst und ein paar Worte gewechselt.

234.gifDann endlich hatte ich mir ein Bier im Keith’s Patch verdient, wo wir endlich unser Team begrüssen konnten. Die Jungs sind in etwa gleich zufrieden und in etwa gleich enttäuscht wie wir und wohl auch die Fans in der Schweiz. Es hat die Meinung, dass der vierte Platz an der einer WM ein gutes Resultat ist aber mehr hätte erreicht werden können. Dass wir uns dann später am Abend im gleichen Steak-House wieder begegneten, war einerseits zufällig, andererseits aber nicht überraschend, wenn man die Liste der besten Restaurants in Edmonton durchgeht.

Morgen ist schon wieder der letzte Tag und es heisst Abschied nehmen von allen bekannten und neuen Freunden in der Curling-Familie.

 

In einem verhaltenen Spiel, das keine Höhepunkte aufwies, verlor unser Team im 10. End, weil der erste Stein von Ralph plötzlich übercurlte und der letzte nicht gut genug gespielt war, um sich ins Zusatzend zu retten. Ob der vierte Platz als Erfolg oder Misserfolg zu werten ist, kann ich nicht beurteilen, da die Enttäuschung über die zweite verpasste Chance zur Medaille im Moment überwiegt.

Morgen spielt Deutschland gegen USA, das in einer einseitigen Partie sang- und klanglos gegen CAN unterging.

Auch in Kanada ist langes Wochenende, denn Karfreitag und Ostermontag sind arbeitsfrei und es ist, wie an den übrigen Sonntagen, fast alles geöffnet, halt nur bis 20.00 Uhr statt 23.00 Uhr. Und auf den Strassen sind die Staus nur halb so lang.

Deutschland hat dem WM-Event zwei zusätzliche Draws ermöglicht. Sportlich war es am Schluss wie wenn unsere nördlichen Nachbarn gestern ihr letztes Spiel gewonnen hätten. Am Morgen waren es zu Beginn zwar lediglich ein paar Hundert Zuschauer, weil die meisten aber den Day-Pass hatten und Holiday ist, füllte sich gegen Mittag der Keith’s Patch ganz ordentlich. Wahrscheinlich bekommt das Kapp-Team jetzt den Tim-Hortens-Boston-Pizza-Alexander-Keith’s-Award für das umsatzwirksamste Team.

Beide Spiele im ersten Tiebreaker gingen über 10 Ends. Die Franzosen hielten gegen Schweden sehr gut mit und das offensive Spiel von Peja Lindholm schien ihnen entgegenzukommen, war doch die ganze Woche ihre Draw-Quote weit besser als die ihrer Hits. Glücklich schrieb Dufour im 6. End den Single, als sein Draw zum Button eine Corner-Guard innen streifte und sein Stein ins Zentrum hinter zwei schwedische Steine im Vierfuss kullerte. Mit dem letzten Stein konnte Schweden einen Zweier schreiben und siegte knapp 6:5. Das andere Spiel zwischen GER und FIN war sehr defensiv geprägt und U-15 hatte mit seinem letzten Stein die Chance auf einen Double-Take-Out zum Zweier, zielte aber genau auf die Guard und GER konnte einen Zweier stehlen.

Der zweite Tiebreaker war bis zur Mitte sehr ausgeglichen, vielleicht mit leicht optischen Vorteilen für SWE. Im 6. und 8. End konnte GER je den Zweier schreiben während SWE im 7. den Single sichern musste. Im 9. End setzte Peja alles auf eine Karte, was aber nicht zu seinen Gunsten ausging.

So kommt es heute Abend zu den Spielen CAN vs. USA und SUI vs. GER. Ein anderer Vorteil der Tiebreaker ist für mich, dass nun beide Page-Spiele gleichzeitig stattfinden. Das wird ein grosses Fest mit einer riesigen Kulisse am heutigen Good Friday. In ca. zwei Stunden geht es los.

In Kanada ist das 50/50 (Fifty-Fifty) eine beliebte Lotterie. Für 2 Can$ kann man eine Losnummer bei einem der zahlreichen Losverkäufer bekommen. Am Ende jeden Draws wird eine dieser Los-Nummern gezogen und der Gewinner bekommt die Hälfte vom Umsatz der verkauften Lose, die andere Hälfte geht an den Veranstalter. Der tiefste Gewinn bis heute war ca. 2′500 Can$, der höchste heute Nachmittag bei rund 7′500 Can$.

 

Gestern nach dem Morgenspiel war mir nicht so gut und so fuhr mich Elmie mit dem VIP-Car ins Hotel. Elmie ist 65 Jahre alt und seit 45 Jahren verheiratet. Ihre Hochzeitsreise führte damals nach Europa und sie besuchten auch die Schweiz und Luzern. Nun war ich aus Dankbarkeit für den Fahrdienst alle meine Postkarten von Luzern los und Elmie überglücklich vor Freude.

Das Abendspiel habe ich dann verschlafen, aber gegen Dänemark hats ja trotzdem gelangt. Die Ausgangslage heute Morgen war hervorragend. Mit zwei Siegen konnte das Page 1 vs. 2 errreicht und eine Medaille sichergestellt werden. Und dann dieses Spiel gegen Frankreich. Mon Dieu! Konzeptlos, ohne erkennbaren Plan und gespickt mit Fehlsteinen versuchte sich das Team durch das Spiel zu wursteln. Mann, haben die sich selber unter Druck gesetzt. Trotz allem ging es 6:5 ohne Hammer in das 9. End und es geschah, dass man mit taktischem Blödsinn und veritablen Fehlsteinen einen Fünfer kassierte. Incroyable!!

Am Nachmittag dann das Spiel der letzten Chance gegen FIN und es war wieder eines der solideren mit klaren Ansagen, konzentriertem Spiel und Kontrolle über die Ends. Da die USA ihr Spiel ebenso gewannen - notabene der sechste Sieg in Serie - war der Spot im Page 1 weg aber die Schweiz war zumindest im Tiebreak.

Die Abendrunde versprach also spannend zu werden und als Einziger unserer Gruppe hatte ich noch Lust, die Spiele zu sehen. Und ich wurde mit spannenden Spielen und einer tollen Athmosphäre mit gegen 10′000 Zuschauern entschädigt.

Das Spiel CAN vs. SCO war unbedeutend für die Rangliste, aber es wurde ein Spiel der Spitzenklasse. Warwick Smith konnte lange mithalten, setzte den Gegner immer wieder unter Druck und erst im 7. End gelang Canada ein 3er mit einem unglaublichen Raise-Raise-Double-Take-Out von Glenn Howard. Die Halle tobte und bebte in ihren Grundmauern, als hätte der allgegenwärtige Wayne Gretzky mit den Oilers nochmals den Stanley-Cup nach Hause gebracht.

Das Spiel FIN vs. FRA war eine einseitige Sache, da die French-Friends nicht mehr an ihre Leistungen der vergangenen Tage anknüpfen konnten. Nach der frühen 5:1 Führung kontrollierte U-15 das Spiel sicher bis zum Hands-Shake. Damit hatte er sich zumindest die theoretische Möglichkeit zum Tiebreak erhalten.

Korea hat sich diese Woche als Looser der Rangliste in die Herzen der Zuschauer gespielt. Getragen von der Audience lieferten sie gegen Schweden ihr bestes Spiel und Peja musste mit seinem letzten Stein einen Shot vom Dolly holen, was ihm eindrücklich gelang und an seine früheren Big-Shots erinnern liess. Auch SWE hatte nun noch die theoretische Chance auf die Tiebreaks. Während sich die Koreaner ausgiebig feiern liessen lief auf dem Nebenrink das letzte End von GER vs. DEN.

Mit einem Sieg hätte GER die Playoffs erreicht aber das unbeschwerte DEN hielt dagegen. Mit zunehmender Spieldauer wurde das Team Kapp nervöser und unsicherer. Im zehnten End benötigten die Deutschen einen 2er zum Sieg. Der erste Stein von Andy Kapp war etwas lang, kam zwar hinter die Guard aber hinten im Vierfuss zu liegen. Johnny Frederiksen spielte seinen letzten Stein, die Wischer gaben alles, Skip und Vizeskip schrien sich die Lungen heiss…… und Johnny be good!! Der letzte verzweifelte Versuch von Andy sich ins Zusatzend zu retten lief auf die Guard und the winner is…. SWITZERLAND.

Morgen früh um 9.00 Uhr spielen SWE vs. FRA und GER vs. FIN die erste TB-Runde, die beiden Sieger spielen um 14.00 Uhr den letzten Playoffplatz aus, dessen Sieger um 18.30 Uhr gegen die Schweiz das Page 3. vs. 4. ausmachen. Gleichzeitig spielen CAN und USA im Page 1. vs. 2.

Dank meinen Beziehungen zu Elmie hat mich Brad vom VIP-Service zum Hotel gefahren, wofür ich ihm ein kleines Swiss-Knife geschenkt habe. Er war really impressed and a little bit overwhelmed. Er holt mich morgen um 8.00 Uhr am Hotel ab, damit ich die Tiebreaks nicht verpasse.

 

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